Thema des Monats Erste Hilfe Kinder Jugendliche Informationen

Thema des Monats

Schulbeginn , ein neuer wichtiger Lebensabschnitt

Liebe Eltern,

wenn Ihr Kind in die Schule kommt, sollte es seinen Schulweg bereits genau kennen und wiederholte Male zusammen mit Ihnen den Weg abgegangen sein. Zeigen Sie Ihrem Kind die besonderen Gefahrenquellen, üben Sie mit ihm wo es am besten die Straßen überqueren soll. Natürlich werden Sie Ihr Kind anfangs begleiten, geben Sie ihm aber auch rechtzeitig die Möglichkeit selbständig zu werden. Dieser Zeitpunkt wird bei den einzelnen Kindern sehr unterschiedlich sein. Linkshänder und Kinder mit Konzentrationsstörungen sind im Verkehr mehr gefährdet als ihre Klassenkameraden.
Versuchen Sie mit ihrem Kind den günstigsten Zeitpunkt zu finden, zu dem es seine Hausaufgaben erledigen soll. Auch hier sind Kinder unterschiedlich. Manche möchten ihre Pflichten sofort erledigt haben, andere brauchen zuerst Zeit zum ausspannen und erholen. Kinder brauchen auf jeden Fall eine ruhige Umgebung. Lassen Sie ihr Kind so viel wie möglich selbständig arbeiten, stehen Sie ihm aber zur Verfügung wenn es nicht weiter kommt, oder Fragen auftauchen.
Halten Sie gerade in den ersten Monaten engen Kontakt mit dem Lehrer/in um auftretende Probleme sofort zu erkennen und angehen zu können.
Sollte Ihr Kind Probleme haben, in der Schule, im Hort, bei den Hausaufgaben oder im Umgang mit seinen Kameraden suchen Sie bitte zuerst das Gespräch mit dem Kinder- und Jugendarzt. Dieser kann am besten entscheiden, ob dies eine vorübergehende harmlose Störung ist, oder ob ihr Kind einer speziellen Förderung bedarf. Vor jeder Therapie ( Logopädie, Ergotherapie, Heilpädagogik oder Psychotherapie) steht immer die Diagnostik, damit Ihr Kind auch die genau richtige Therapie erhält.
Freuen Sie sich mit Ihrem Kind über diesen neuen Lebensabschnitt, geben Sie ihm Mut, unterstützen Sie seine positiven Erfahrungen. Ihr Kind soll mit Freude und Begeisterung in die Schule gehen. Durch Ihre positive Einstellung können Sie ihm helfen.

Information zum Kindergartenbeginn

Liebe Eltern,

wir freuen uns mit Ihnen, dass Ihr Kind nun schon so groß geworden ist. In Kürze kommt es in den Kindergarten und wir wünschen ihm einen guten Start. Ihr Kind wird vieles lernen: es muss sich morgens beim Abgeben von den Eltern trennen, wird mit Spielkameraden Freundschaften schließen, sich in der Kindergartengruppe einen Platz suchen und lernen, ihn zu behaupten. Dies sind für die kindliche Entwicklung wichtige Schritte. Nicht alles wird dabei reibungslos verlaufen, und manchmal werden auch Tränen fließen. Aber das ist ganz normal. Mindestens die ersten 4 Monate sind als Eingewöhnungsphase anzusehen, wobei manche Kinder auch etwas länger dazu brauchen. Sollten sie Erzieherinnen Besonderheiten oder Auffälligkeiten in der Entwicklung Ihres Kindes bemerken, so bitten Sie doch darum, diese gemeinsam mit Ihnen in einem persönlichen Gespräch zu erörtern und eventuell auch zu notieren, damit ich bei der nächsten Vorsorgeuntersuchung U8 oder U9 (um den 4.bzw nach dem 5. Geburtstag) genauer darauf eingehen kann. Diese Beobachtung der Erzieherinnen sind für Sie und uns wichtige Hinweise, da Ihr Kind im Kindergarten unter anderen Bedingungen als bei Ihnen zuhause und viel länger als bei uns in der Praxis beobachtet werden kann. Gemeinsam werden wir dann entscheiden, ob weitere Maßnahmen nötig sind, und was für ihr Kind das Beste ist.

Im kommenden Herbst und Winter wird sich Ihr Kind leider auch mit vielen Krakheitserregern auseinandersetzen müssen ("Erkältung", Darmgrippe, Windpocken Scharlach u.a.),die oft auch zu Fieber führen. Bitte haben Sie Geduld, denn 6 bis 8 Erkrankungen im Winterhalbjahr sind durchaus normal und keine Seltenheit! Dadurch lernt das Immunsystem die richtigen Abwehrmaßnahmen für das spätere Leben und wird somit gestärkt. Falls bei Ihrem Kind noch Impfungen fehlen, sollten sie diese unbedingt noch vor der Aufnahme in eine Gemeinschaftseinrichtung nachholen lassen. Das dient Ihrem Kind zum Schutz, aber auch dem Personal des Kindergartens oder Kindern, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können.

Zum Abschluss noch ein Hinweis zur Verordnung von Ergotherapie. Logopädie (Spachtherapie) und Krakengymnastik:
Die Notwendigkeit für eine dieser Behandlungen (auf Kassenkosten) darf ausschließlich der Arzt nach einer Untersuchung des Kindes festlegen (dies ist gesetzlich vorgegeben). Wir versuchen deshalb zuerst zusammen mit Ihnen und Ihrem Kind, gerne auch unter Einbeziehung der Erzieherinnen (oder später Lehrerinnen) ein Bild vom Ausmaß des Problems zu bekommen. Nachträglich dürfen keine Rezepte ausgestellt werden. Wenn Sie also bereits Therapie -oder Untersuchungsstunden ohne Absprache besucht haben, müssen Sie diese selbst bezahlen. Lassen Sie sich nicht unter Zeitdruck setzen. Falls die Erzieherinnen, auf Grund ihrer Beobachtungen eine Indikatinon für eine der genannten Therapien sehen oder vermuten, so können sie sich mit Ihrem Einverständnis jederzeit auch direkt an uns wenden.

Das Praxisteam